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Süd-Khorasan





Süd-Khorasan mit der Hauptstadt Birjand (Birdschand) umfasst 95.000 Quadratkilometer. Die wichtigsten Städte der Provinz sind: Birjand, Ferdows, Tabas, Qaen, Nehbandan, Darmian, Sarbisheh, Boshruyeh, Sarayan, Zirkuh and Khusf. Bis 2004 gehörte die Provinz Süd-Khorasan zeitweilig zu der ehemaligen Provinz Chorasan. Der aus dieser Region stammende und bekannt gewordene Obstbaum ist der Anaab. Der empfindliche Baum wächst bislang – mit einigen seltenen Ausnahmen – nur hier. Die Früchte sehen wie kleine Äpfel aus, die sowohl getrocknet wie auch frisch sehr schmackhaft sind.

 

Die Sehenswürdigkeiten von Süd-Khorasan sind: die Furg-Zitadelle, die Lakh-Mazar-Inschrift, die Freitagsmoschee von Qaen, die Chahr-Derakht-Moschee, Kolah Farangi – ein herrschaftliches Anwesen in Birdschand (erbaut während der Zand-Dynastie) und der Golshan-Garten.

 

Birdjand

Von dieser, an historischen Monumenten reichen Stadt im Süden Khorasans, sind besonders die im 14. Jahrhundert restaurierte Festung Qaleh-ye Pain Shahr, die Safawiden Hosseyniyeh von Navab, die Festung Kolah Farangi der Zands, aus dem 18.Jahrhundert und die qadjarische Medrese Shoktiyeh hervorzuheben. In der Gegend ist auch die imposante Zitadelle von Furg, aus dem 12. Jahrhundert zu sehen. Arg-e Furg (Zitadelle von Furg) ist eine Zitadelle aus der Zeit von Persiens Schah Nader Schah Afschar im Dorf Furg, im Bezirk Darmian. Es ist eine der 10 bedeutenden Zitadelle des Iran, die im Jahr 2000 in die Liste des nationalen Kulturerbes aufgenommen wurden.

 

Qaen

Die Freitagsmoschee dieser Stadt wurde unter den Seldjukiden gegründet und unter den Timuriden im 14. Jahrhundert wieder aufgebaut. Sie besitzt einen einzigen imposanten Iwan, welcher vor kurzem restauriert wurde. 3 Km von der Stadt entfernt befindet sich die imposante ismaelische Festung Qaleh. Die Stadt ist vor allem wegen ihres Safrans und der Teppiche bekannt und wird daher auch als Stadt des Safrans bezeichnet. Das hier produzierte Gewürz zeichnet sich durch das einmalige Aroma und die Intensität seiner Farbe aus.

 

Lakh-Mazar-Inschrift

Die Lakh-Mazar-Inschrift des Dorfes Kutsch (Kooch) 25 km südlich von Birdschand, ist ein bedeutendes historisches Zeugnis der Region. Die Inschrift besteht aus mehreren feinen Zeichnungen und Eingravierungen auf der Oberfläche eines alten gewundenen, jadefarbenen Felsgesteins. Zu den mehr als 300 Motiven der Inschrift gehören Piktogramme, arsakidische und sassanidische Pahlavischriften sowie arabische und neupersische Schriften aus der frühen islamischen Zeit bis in die Gegenwart. Zu den Piktogramm-Motiven gehören neben Mensch- und Tierfiguren und pflanzlichen Motiven, Zeichen wie Sonne, Mond, Sterne, Ohren, Kreuze, Lebensbäume, Häuser und Zelte.

 

Tabas

Tabas, Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks, ist eine Stadt mit etwa 35.000 Einwohnern, die in der Mitte des Iran liegt. Sie ist vor allem für ihre alten Zitrusgewächse bekannt. Die Oasenstadt hat einen prachtvollen 300 Jahre alten öffentlichen Garten. Der Golshan-Garten gehört zur Qajar-Zeit und liegt in der Wüste von Tabas. Er ist vor allem für seine Springbrunnen berühmt.