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Fars

Fars



Fars bildet 122600 Quadratkilometern die größte Provinz in der südhälfte Irans.Sie war das kerngebiet des achämenidischen Weltreiches, und aus ihrer alten Bezeichnung Parsa leitete sich der Landesname Persian ab, den Iran bis 1935 trug. Die iranische Großstadt Shiraz ist die Hauptstadt der zentralen Südprovinz Fars und gehört mit rund 1,9 Millionen Einwohnern (Stand 2016) zu den fünf größten Städten Irans.Die turkstämmigen Qashqai-Nomaden bilden in Fars einen bedeutenden Bevölkerungsanteil.Sie liegt etwa 700 km südlich von Teheran im südlichen Zagros-Gebirge auf etwa 1500 m. Das Klima ist relativ angenehm und mild. Man nennt die für ihre Gartenkultur berühmte Stadt den „Garten des Iran“. Ihr Blumenreichtum und die berühmten Rosenzüchtungen geben ihr ein spezifisches Gepräge. Ein von der touristischen Werbung oft benutztes Stereotyp macht aus Shiraz die Stadt der Liebe, der Poesie, der Rosen und der Nachtigallen.Es genügt, die süsslichen Seiten des Klischees zu vergessen, um durch diese Vorstellungen das intime Pulsieren der Stadt wahrzunehmen, welche zwei der grössten  iranischen Poeten beherbergte Sadi und Hafez, beide Sufis, verliebt, berauscht und literarische Genies. Die wichtigsten Städte die Province Fars sind Shiraz, Marvdasht, Sarvestan, Neyriz, Izad Khwast, Nurabad, Lar, Kazeron, Jahrom, Darab, Zarindasht, Fasa. Die Sehenswürdigkeiten von Fars sind Festung von Karimkhan, Vakil-Basar, Vakil-Moschee, Vakil-Badehaus, Shah-Cheragh-Heiligtum, Pars-Museum, Alte Jame-Moschee (Freitagsmoschee), Medrese des Khans, Nasir-ol-Molk-Moschee, Tekiyeh-Haft-Tanan, Moshir-ol-Molk-Moschee, Narenjestan-Garten, Eram-Garten, Hafis-Mausoleum, Saadi-Mausoleum, Delgosha-Park, Afifabad-Garten, Koran-tor,Persepolis, Naqsh-e Rostam, Naqsh-e Rajab, Pasargadae, Sarvestan-Palast, , Freitagsmoschee von Neyriz, Sasanidischen Feuertempelanlage, Darabgerd, Stein-Moschee von Darabgerd, Salomos Gefängnis, Festung von Qaleh-ye Dokhtar.

 

Eram-Garten

Der Bagh-e Eram oder Eram-Garten ist ein Botanischer Garten im iranischen Shiraz. Der Eram-Garten zählt wegen seiner Schönheit, der Größe und seines Alters zu den bekanntesten Gärten der Stadt.Die Geschichte des Eram-Gartens reicht bis in die Zeit der Seldschuken zurück (1038–1194). Dschani Chan, Mitglied des Stammes der Kaschgai, erbaute während der Zand-Dynastie ein Gebäude im Garten. Anschließend wurde der Garten an Naser al Molk verkauft. Der in der heutigen Form noch existierende Pavillon wurde von Mohammad Hassan entworfen und erbaut, ein Architekt, den al-Molk beauftragt hatte. Ursprünglich für die Fürsten und Könige errichtet, dient er heute als botanischer Garten für die Universität von Shiraz, des Weiteren als Sehenswürdigkeit und Erholungsort für Besucher. Das Gebäude ist für Besucher nicht zugänglich. Die gesamte Gartenanlage ist Teil des Projektes „Wiederaufbau und Wiederherstellung des Eram-Gartens“ der Universität von Shiraz. Anfang des 20. Jh. n.Chr. wurde ein dreistöckiges Gebäude in diesem Gartenpark errichtet. Architektur, Steinmetzarbeiten, Malereien, Stuckarbeiten und Kachelmosaiken gelten als Meisterwerke der iranischen Kunsthandwerker aus der Zeit der Qadscharen. Das untere Stockwerk (ebenerdig) wurde an der Außenseite durch die Hand von Bildhauern mit Bildern aus der Geschichte des Iran und mit Werken berühmter Dichter dieser Stadt, wie Hafiz verziert. Damals wurde das Gebäude als Residenz der Herrscher genutzt.Die Kachelarbeiten der Gebäude im Eram-Garten unterscheiden ihn von anderen Gartenanlagen. Diese Kachelarbeiten zeigen Bilder aus Geschichten wie von Salomo oder aus Werken des Dichters Nizami oder von gesellschaftlichen Anlässen wie Festmahlen.



 

Nasir-ol-Molk-Moschee

  Die Nasir-ol-Molk-Moschee, auch bekannt als Pinke Moschee, ist eine Moschee in Shiraz, Iran. Sie liegt am Gowad-e-Arabān-Platz in der Nähe der Shah-Cheragh-Heiligtum. Die Moschee wurde im Zeitalter der Qajaren-Dynastie erbaut. Die Bauzeit war von 1876 bis 1888, der Bau selbst lag unter der Aufsicht von Mirza Hasan Ali (Nasir ol Molk), einem Anführer der Qajar.Die Architekten der Moschee waren Mohammad Hasan-e-Memār und Mohammad Reza Kashi-Saz-e-Sirazi. Die Nasir-ol-Molk-Moschee befindet sich zentral gelegen in der Stadt am Goade-e-Araban-Platz und wird bis heute von Gläubigen benutzt. Damals rief eine Stiftung den Bau der Nasir-ol-Molk-Moschee ins Leben. Diese Stiftung betreibt die Moschee bis heute. Die Moschee hat eine außergewöhnliche Fassade aus gefärbtem Glas. Im Volksmund heißt sie die Pinke Moschee, wegen der Nutzung von speziell gefärbten rosafarbenen Kacheln beziehungsweise Fensterglas. Die Wirkung des Innenraums gilt für viele als atemberaubend, so komme es einem vor, als würde man in einem Kaleidoskop stehen. Sobald das Sonnenlicht auf die Glasmalerei trifft, wird das gesamte Gebäude durch einen vibrierenden Regenbogen von Farben überflutet. Von außen wurde die Nasir-ol-Molk Moschee eher schlicht gestaltet. Der im Orient typische Kuppelbau ist genauso vorhanden wie ein kleiner Garten beziehunsgweise Innenhof. Die Nasir-ol-Molk Moschee wurde von außen mit Verzierungen versehen und ist ein beliebtes Bildmotiv in der Stadt. Bei der Architektur wurde vor allem die Inneneinrichtung hervorgehoben. Farbenfroh gestaltete Scheiben leiten das Licht auf besondere Weise ins Innere der Nasir-ol-Molk Moschee und sorgen für eine einzigartige Atmosphäre, die durch das stetig wandelnde Licht hervorgerufen wird. In den Bleiglasfenstern der Nasir-ol-Molk Moschee sind Mosaike, geometrische Figuren und sakrale Symbole in vielen Farben zu sehen, die kunstvoll gestaltet wurden. Dekorierte Nischen und Pfeiler im Inneren runden das Bild in der Nasir-ol-Molk Moschee ab. Besonders lohnenswert ist ein Besuch der Nasir-ol-Molk Moschee am frühen Morgen. Zu dieser Tageszeit ergeben sich durch das einfallende Licht optische Effekte der besonderen Art. Die spezielle Gestaltung der Moschee hatte einen Hintergedanken, denn das Farbenspiel in der Nasir-ol-Molk Moschee ist nur in den frühen Morgenstunden zu sehen. Gläubige sollten so zum morgendlichen Gebet gerufen werden und konnten beim Gebet die spezielle Atmosphäre in der Moschee spüren.


 

 

Hafis-Mausoleum

  Hafezie ist das Mausoleum von Hafez von Shiraz (1315-1390), der berühmte persische Autor von Ghazal, Spitzname "der Dichter der Geheimnisse".Nördlich des Khoshk-Flusses, auf halber Höhe der Kh.Hafez Richtung Koran-Tor biegt man östlich in den Bolvar-e Golestan ab, wo an der Nordseite das Hafis-Mausoleum liegt.Durch den vorderen Gartenbereich gelangt man zu einem erhöhten kolonnadenbau. dessen vier mittlere Säulen aus der Zeit  von 1773 stammen, als Karim khan Zand den Vorgängerbau errichten liess.Um 1939 wurde die Anlage erneuert, wobei man den dahinterliegenden Grabpavillon auf oktagonaler Plattform schuf, an dessen Entwurf auch der französische  Archaöloge Andre Godard beteiligt war.

Dieses Mausoleum (mit einer Gesamtfläche von 19.116 m2) befindet sich im nördlichen Teil von Shiraz. Etwa sechzig Jahre nach dem Tod von Hafez, in 1452, Mirza Abul Ghasem Babor Gurgani, Gouverneur von Fars, bestellt Shams-od-Din Mohamad Yaghma'i, seine Minister, ein Gebäude eine Kuppel über dem Grab zu errichten von Hafez.

Die Hafezie umfasst andere Teile, wie die Bibliothek und Gräber anderer wichtiger Persönlichkeiten in der Geschichte von Shiraz.Jedes Jahr findet auf der 20 mehr (11 oder 12 Oktober), dem Tag der Feierlichkeiten zu Ehren von Hafez, eine besondere Zeremonie in Hafez statt.