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Qom





Ghom (Qom) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Ghom hat über 1.292.000 Einwohner und ist eine der heiligen Städte

der Schia. Die Provinz Qom, die kleinste des Iran, ist vollständig auf ihre Hauptstadt ausgerichtet.140 Km südlich von Teheran, befindet sie sich am westlichen Rand des Kavir und 60 Km westlich eines großen Salzsees (Daryache Namak). Die Stadt wurde vor der Ankunft des Islam gegründet, aber von ihrer frühen Geschichte ist uns nichts bekannt. In der Region haben Archäologen Funde aus dem 5. Jh. zu Tage gebracht und mehrere sassanidische Chahar Taq (3.- 7. Jh.) gefunden.

 

Die Sehenswürdigkeiten von Qom sind: das Mausoleum der Fatima, der Basar, die Moschee Azam, die Freitagmoschee, Djamkaran, Gonbad-e Sabz, das Haus von Mollasadra, Deir-e Gachin Caravanserai und der Salzsee Howz-e Soltan. Qom besitzt mit der Grabmoschee von Fatemeh (Fatima) Masoumeh, der Schwester Imam Rezas, nach Mashhad das zweitwichtigste schiitische Heiligtum des Iran.

 

Das Heiligtum der Fatemeh Masumeh

Das berühmte Heiligtum Hazrate Masoumeh liegt im Zentrum Qoms. Der Schrein der Fatima Masuma der 817 verstorbenen Tochter des siebten und Schwester des achten Imams der Zwölferschiiten, Reza, befindet sich hier. Es handelt sich dabei um einen mehr als 25.000 Quadratmeter umfassenden Gebäudekomplex mit einer großen Moschee. Nach dem Imam-Reza-Schrein in Maschhad ist er der zweitwichtigste schiitische Wallfahrtsort im Iran; seine goldene Kuppel gilt als Wahrzeichen der Stadt. Die Moschee hat insgesamt drei Kuppeln und sechs Minarette. Auf dem Gelände des Schrein-Komplexes entstand eine der größten schiitischen Ausbildungsstätten für Geistliche, die islamisch-theologische Hochschule (Hauwza).

 

Moschee Azam

Die Moschee Azam ist die wichtigste der Moscheen neben dem oben beschriebenen Heiligtum. Sie wurde 1954 erbaut und mit traditionellem Fliesenmosaik geschmückt. Die Freitagmoschee in der Stadt wurde unter den Safawiden wiederaufgebaut und dekoriert (östlicher Gebetssaal, westlicher Teil des Kuppelsaals).

 

Salzsee Howz-e Soltan

Auf der Fahrt von Teheran nach Qom fällt etwa 35 Km vor der Stadt östlich der Autobahn ein in der Sonne gleißend-hell scheinender Salzsee auf. Er ist relativ flach und seine Oberfläche beträgt etwa 15 mal 12 km. Im Jahre 1883 brach ein Damm, wodurch der Qareh Chay, der Zusammenfluss von Qomrud und Savehrud, in die Wüste nordöstlich von Qom geleitet wurde. Howz Soltan wurde 1883 aufgrund des Baus der Straße von Qom nach Tehran gegründet.