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Yazd

YAZD

 

Die Provinz Yazd liegt im zentralen Hochland und ihre Hauptstadt ist die gleichnamige Stadt Yazd. Durch den überwiegend wüstenähnlichen Charakter ist sie bei einer Größe von 130000 Quadratkilometern mit ungefähr 1.138.533 Million Einwohnern nur dünn besiedelt. Sie gehört zu den Provinzen mit den geringsten Niederschlägen und höchsten Temperaturen, wobei diese wegen der Lufttrockenheit erträglich bleiben. Durch Pumpanlagen und unterirdische Leitungen die überwiegend von den Schwemmfächern der Gebirge gespeist werden, wird die Wasserversorgung der vielen Oasenorte der Region gewährleistet. Die Provinz liegt im Zentrum des Landes und die ist Region der Zoroastrier. Wichtige Städte sind Yazd, Mehriz, Meybod, Abarkuh, Taft, Ardakan und Bafgh. Bekannt sind die in der Provinz angebauten Granatäpfel.

 

Die Sehenswürdigkeiten von Yazd sind: die Jame-Moschee (Freitagsmoschee), die Rokn-od-Din-Moschee, der Amir-Chaqmaq-Komplex, das Wasser-Museum, der Basar, der Dowlatabad-Garten, die Windtürme, der Feuertempel, das Alexander-Gefängnis, die Pilgerstätte Chak Chak, das Zurkhaneh-Haus, die Karwanserei Zeyn od-Din, die Türme des Schweigens und das Shirkuh-Gebirge.

 

Jame-Moschee (Freitagsmoschee)

In historischer und architektonischer Hinsicht am bedeutendsten ist die Jame-Moschee (Masjed-Jame Kabir). Sie wurde zwischen 1324 und 1327 an der Stelle eines früheren Feuertempels und einer seldschukischen Moschee erbaut. Finanziert wurde sie von Seyed Rokn-od Din, der aus wohlhabender Yazder Patrizier-Familie stammte, die den sechsten Imam Jafar al-sadeq zu ihren Vorfahren zählte. Seyed Rokn od-Din war Anfang des 14. Jh. Kadi oder Richter in Yazd und hatte auch am ilkhanidischen Hof großen Einfluss. Die prachtvolle Freitagsmoschee ist aus drei nacheinander gebauten Moscheen entstanden. Neben zwei im 9. und 11. Jh. gegründeten Moscheen, ließ Rokn od-Din zwischen 1325 und 1334 einen Kuppelsaal bauen, dem ein Iwan voranstand. 1375-76 entstanden ein Eingangsportal und ein Gebetssaal, beide mit Keramik versehen.1406-07 wurde das Fliesendekor und 1416-17 der westliche Gebetssaal und sein Portal hinzugefügt. 

 



Meybod

Diese kleine Stadt wurde zur sassanidischen Zeit gegründet und ist die Wiege der muzafaridischen Dynastie, die im 14. Jh. in der Fars und im Kerman regierte. Sie besitzt noch eine Zitadelle aus der islamischen Epoche (Narin Qaleh), Reste von Befestigungsanlagen, welche die alten Viertel überragen, und eine Moschee, die um 1462-63 gegründet wurde.

 

 

 

 

Ardakan

Am Rande der Wüste gelegen und zum ersten Mal im 13. Jh. erwähnt, ist diese kleine Stadt für ihre Teppiche und Textilien bekannt. Außer den historischen Vierteln kann man die Freitagsmoschee, das Haus Ansari und eine safawidische Karwanserei an der Straße Ardakan-Yazd besichtigen.

 

Pilgerstätte Chak Chak

Chak Chak oder Pire-Sabz befindet sich in einer einsamen, majestätischen Gegend und besteht aus einer halb natürlichen, halb künstlichen Höhle. Sie ist von Gebäuden für Pilger umgeben, welche jedes Jahr vom 17. – 18. Juni hierher kommen. Man erreicht den an den Berg gebauten Komplex über eine in Serpentinen angelegte Treppe. Am Eingang des Heiligtums, das von einem großen Baum überragt wird, sind auf der Metalltür zwei achämenidische Lanzenträger dargestellt. Die Besucher werden gebeten, die Schuhe auszuziehen und ein weißes Scheitelkäppchen zu tragen. Die Höhle wird von einer Halbkuppel überdeckt und besteht aus einem einzigen Saal, welche von einem Gang und einem kleinen Raum gesäumt wird, beide zum Heiligtum offen. Als die Araber den Iran im 7. Jahrhundert eroberten, soll sich hierher eine Prinzessin gerettet haben, die Tochter des letzten sassanidischen Königs. Da öffnete sich der Berg und verschloss sich wieder über ihr. Heute hört man in einer Mulde des Felsens das leise Plätschern einer Quelle. Das Wasser macht "Chak", "Chak", "Chak", wie die Kummertränen, die der Berg für die  Prinzessin vergießt.

 



Amir-Chaqmaq-Moschee

Die Amir-Chaqmaq-Moschee, auch als die Dahuk-Moschee bekannt, ist eine historische Moschee aus der Timuridenära in Yazd. Sie wurde auf Befehl von Amir Dschalal ed-Din Chaqmaq Shami, Statthalter von Yazd sowie General des Schāh Ruch, errichtet. Die Moschee wurde 1438 vervollständigt. Bezüglich Ästhetik, Größe sowie Bedeutung, gilt sie neben der Freitagsmoschee als herausragendes Bauwerk in Yazd. Die Moschee liegt südlich des Amir-Chaqmaq-Komplexes. Der östliche Eingang der Moschee weist Inschriften aus Moarragh-Keramikfliesen in der Thuluth-Schrift von Mohammad al-Hakim auf. Während der Ära Fath Ali Schahs fügte Hossein Attar dem Schabestan einen Teil hinzu und restaurierte einige Teile der Moschee.